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no. 12: haut -> body modification
 

Grüne Leichen, blasse Betrachter und die Metamorphosen der Haut

Ina Jekeli im Gespräch mit Mark Benecke

von Ina Jekeli

zum artikel:

* anmerkungen
* druckbares

Der Kriminalbiologe und freie Autor Mark Benecke spricht über Faulleichen, die Plastinate der Körperwelten-Ausstellung und die besondere Form des Umgangs mit der eigenen Haut, die sich in der US-amerikanischen Body-Modification-Szene findet.

 

Dr. Mark Benecke ist als Kriminalbiologe auf Insekten spezialisiert, die Leichen besiedeln. Während seiner Arbeit am Rechtsmedizinischen Institut in New York kam er in Kontakt mit der dortigen 'Body Modification'-Szene. Daraus sind einige Arbeiten über Jugendsubkulturen hervorgegangen, die zielgerichtet den eigenen Körper durch Tattoo, Piercing, Branding, Stretching, Hautimplantate, Narbenmuster, Zungenspalten etc. verändern. Nach seiner Rückkehr aus New York hat er bei der Körperwelten-Ausstellung in Köln die Plastinate betreut. Diese breitgestreuten und an sich unverbundenen Arbeitsfelder haben unser Interesse geweckt, da es stets in irgendeiner Form um Metamorphosen von Haut geht, sei es bei den gezielten Veränderungsanstrengungen bei Body Modification, bei den natürlichen Verwesungsprozessen der Haut bei Faulleichen oder der technisch erzielten künstlichen Unveränderbarkeit der Haut der Plastinate.

parapluie: Faulleichen wimmelnd von Leben, Body-Modification-Szene, plastinierte Leichen -- was bedeutet Haut für Ihre Arbeit?

Mark Benecke: Haut ist immer die Grenzfläche zu dem, was man normalerweise wahrnimmt. Bei den plastinierten Leichen ist die Haut das, was man noch ohne weiteres wiedererkennt. Der 'Hautmensch' zum Beispiel, der ist eines von den Plastinaten, das besonders lange angeschaut wird und wo die Besucher am wenigsten wissen, was das jetzt bedeutet. Ist es eine bewußte Provokation, daß der aus der Haut geschält ist? Ich frage dann zurück, warum ist das provozierend, wenn man jemandem die Haut abzieht, während hier andere Leute, andere Plastinate, in ganz anderen Posen dargestellt sind -- die Pose provoziert anscheinend nicht so sehr, wie die Entfernung der Haut, also der Grenzfläche oder auch des Schutzes.

Bei den Faulleichen ist es ähnlich; die Haut bleibt relativ lange übrig, da die Bakterien und Insekten gern das Weichste fressen, also Augen, Nase, Schleimhäute, innere Organe. Das heißt, die Haut bleibt als Grenz- und auch Erkennungsfläche erhalten. Je mehr Haut so eine Faulleiche noch hat, umso eher wird sie noch als Mensch angesehen und identifiziert. Andererseits glauben viele Leute stereotyp, Faulleichen seien grün. Das ist die maximale vorstellbare Verfärbung, eben nicht braun oder grau, sondern grün. Marsmenschen sind auch grün. Die Grenzfläche hat die falsche Farbe, und das signalisiert, daß es hinter der Grenze auch nicht mehr stimmt.

Heißt das, daß Haut stärker als anderes als Kennzeichen des Menschlichen angesehen wird? Oder geht es eher um die Unterscheidung von Leben und Tod?

Schwer zu sagen; unbewußt nimmt man über die Haut wahr, wie es dem anderen geht, wie der andere lebt und gelebt hat. Eine intakte Haut symbolisiert, daß derjenige lebt und da ist. Vielleicht erschreckt das die Leute in den Körperwelten auch so sehr, daß die Haut bis auf das kleinste Härchen erhalten ist und eine ziemlich normale Farbe hat.

Bei den Faulleichen wäre es dann umgekehrt, oder? Ich denke, die meisten Leute halten Ihren Beruf für etwas sehr Gruseliges.

Richtig. Meist rekurrieren sie zwar auf den Geruch und meinen, den würden sie an meiner Stelle nicht ertragen können. Tatsächlich ist es aber so, wenn man etwa Praktikanten an den Leichenfundort mitnimmt, daß es der Anblick ist, der sie zunächst vor den Kopf stößt; das ist jedenfalls mein Eindruck. Und dann werden sie selber blaß; oder auch mal grün -- also Lebende.

Die Haut des Betrachters reagiert auf den Anblick der Haut der Leiche.

Ja, vielleicht. Deswegen finden die meisten Leute auch Mumien nicht besonders eklig. Ein typisches Kennzeichen von Mumien ist es, daß die Körperoberfläche noch relativ intakt ist. Da kann das Herz entfernt sein, wo man sagen könnte, das ist der Sitz des Lebens oder der Seele, das Gehirn kann entfernt sein, das kann alles weg sein. Aber solange die Haut, die das alles überspannt, noch da ist, kann man sich das angucken.

Würde man die Haut der Faulleichen überhaupt noch als menschlich empfinden, oder nimmt man sie nur noch biologisch-medizinisch wahr?

Gerade bei Faulleichen kann die Haut noch relativ normal aussehen, auch wenn die inneren Organe schon weitgehend aufgelöst sind. Ungewöhnlich ist dann eher das: Daß sie etwas Getrenntes ist, ein eigenes Organ, das ohne die anderen noch dasein kann. Am eigenen Körper nimmt man die Haut ja nicht als so etwas Getrenntes wahr, das man auch wegnehmen könnte. Da hat man, eben weil man die Haut dauernd sieht, eine ganz merkwürdige Wahrnehmung, eine ganz andere Einstellung als zu anderen Organen.

In Ihren Arbeiten beschreiben Sie Faulleichen als Biotope voller Leben, die daher für Sie nichts Abstoßendes, sondern etwas durchaus Schönes haben. Wenn man in der Konsequenz weiterdenkt, dann müßten doch die Plastinate der Körperwelten in ihrer absoluten Sterilität für Sie etwas sehr Trauriges sein, oder?

So grundsätzlich denke ich das nicht. Ich sehe das eine wie das andere als interessant an. An der Plastination finde ich die Technik interessant, aber auch die Reaktionen des Publikums und die Herausforderung, vor die es einen selbst stellt. Es stimmt, daß die Faulleichen, biologisch betrachtet, viel interessanter sind als ein Plastinat. Aber ein Plastinat betrachte ich nicht als Biologe, sondern unter anderen Gesichtspunkten.

Unter welchen?

Ja, eher, wie wirkt das auf die Lebenden? Bei einer Faulleiche geht es mir darum nicht, da geht es um den Kreislauf des Lebens, und das ist tatsächlich für einen Biologen sehr befriedigend. Bei den Körperwelten dagegen geht es um Kommunikation, und um einen veränderten Blick auf den eigenen Körper.

Und die Haut?

Ja, das ist interessant; die Haut ist eigentlich vernachlässigt. Wenn der Hautmensch nicht da wäre, dann würde wohl niemandem auffallen, daß da überhaupt Haut ausgestellt ist. Die Haut ist egal, die spielt keine Rolle; die ist ja sowieso immer und überall da.

Kommen wir zu dem Bereich, wo Haut gerade nicht selbstverständlich ist, sondern verändert und dargestellt wird: Body-Modification.

Ja, da ist es jetzt völlig irrelevant, welches Gewebe unter der Haut liegt. Hier dreht es sich um die sichtbare Veränderung, sichtbar für einen selbst und für andere, und die kann eben nur auf und an der Haut stattfinden, da gibt es keine Alternative. Ich meine, Stahlkügelchen schlucken und dann anderen die Röntgenbilder zeigen, das würden wahrscheinlich alle lächerlich finden, obwohl man das ja auch machen könnte. Im Vordergrund steht die Veränderung der Haut. Also, man kann Dellen reinmachen, indem man Kügelchen drunterschiebt, oder man durchtrennt sie, schneidet sie raus, verändert sie durch Färben, Stechen, Dehnen -- alles mögliche, aber es muß an der Haut passieren.

Was bedeutet das für die Person, die es macht?

Das ist ein echter Eingriff. Eine seelische Veränderung, die sich vollzogen hat oder gerade vollzieht, wird auf die Körperoberfläche gebracht. Man wählt also nicht den Weg der direkten Auseinandersetzung mit anderen, sondern kümmert sich erstmal um die eigene Haut, macht es an sich selber deutlich. Man setzt ein Zeichen und ist sich darüber im klaren, daß es, zumindest prinzipiell, für immer dableibt. Man hört zwar immer das Hauptargument der Warner im Tattoo-Studio, "wer weiß, ob dir das in zehn Jahren noch gefällt", aber das ist egal; wichtig ist die Symbolisierung der Veränderung des Zustandes, den man innerlich und gegenüber der Außenwelt hat. Und daß das an der Haut stattfindet macht Sinn, denn sie ist die Grenze zu dem, worum es geht. Ich bin ja nicht alleine unglücklich oder glücklich, sondern mit anderen, oder ohne andere. Die Body Modification findet also symbolisch gesehen an genau der richtigen Stelle statt, nämlich der Schnittstelle zur Außenwelt.

Das heißt, ein innerer Zustand spiegelt sich auf der Oberfläche.

Ja, aber mehr noch: Man hat es im Griff. Nicht wie einen Gesichtsausdruck, den man nicht im Griff hat, sondern man kann selbst entscheiden, wie man das setzen möchte, was einem gefällt. Man kann also über das Symbol frei entscheiden. Es hat etwas damit zu tun, daß man Kontrolle über sich gewinnt, über den Körper, über die Seele, über die Situation. Und dadurch, daß man sich selbst aussucht, welches Symbol man wählt, ist das eine gute Möglichkeit, sich selbst Kraft zurückzugeben -- die Amerikaner sagen dazu 'empowerment'.

Es geht also um Macht über sich selbst -- geht es auch um Macht oder Kontrolle über andere?

Eigentlich nicht. Die Leute, die das machen, reflektieren damit vor allem über sich, und dadurch, daß sie es tun, gelangen sie in ein gewisses Gleichgewicht, tarieren es aus, und haben es dann nicht mehr nötig, auf andere Macht auszuüben.

Und die Provokation, die für viele Leute von diesen Modifications ausgeht?

Vermeiden die meisten. Man kann sagen, die Leute aus der Subkultur vermeiden die Provokation, etwa, indem sie die Veränderung an einer Stelle vornehmen, wo sie eher unauffällig ist, also unter der T-Shirt-Linie oder so. Was darüber hinausgeht, ist dann auch nicht notwendigerweise als Provokation, sondern als noch deutlichere Markierung gedacht. Das gilt etwa für Tätowierungen am Hals oder an den Händen, oder Body Modifications im Gesicht. Die werden schon meist als Provokation wahrgenommen. Diese dient dann, wie bei allen Jugendsubkulturen, dazu, sich abzugrenzen, von den Eltern, dem 'Establishment'. Das gibt es schon auch, aber das meiste bleibt versteckt und ist primär nicht als Provokation intendiert.

Das heißt, es ist ein Akt, der für einen selber und allenfalls für die Kommunikation innerhalb der Subkultur geschieht.

Ja, das würde ich so sagen. Die Leute zeigen sich auch durchaus die Piercings, oder erzählen es sich auch nur, "so, ich hab jetzt das und das neu", aber damit ist es auch meistens gut. Es ist auch nicht so, daß man sich jetzt eine besonders verrückte Body Modification ausdenkt, um in der Szene ein höheres Ansehen zu kriegen, das ist wirklich nicht der Fall. Die Leute provozieren also auch nicht innerhalb der Szene. Es gilt eher die Ernsthaftigkeit, mit der man etwas macht, auch wenn es nur etwas Kleines, vielleicht ein Zungenpiercing ist.

Wo ist die Grenze zwischen der Aneignung des eigenen Körpers durch Body Modification und Selbstverstümmelung? Kann man so einen Übergang überhaupt festmachen?

In der Szene ist das breit gefächert. Es fängt auf einem sehr niedrigen Niveau an, ein Ohrring ist definitiv bereits eine Body Modification, das steht nicht zur Diskussion. Die Grenze hängt dann natürlich auch von der jeweiligen Gruppe ab, zum Beispiel würden die an der Ostküste der USA sich sehr gegen spirituelle Vereinnahmungen wehren, während die an der Westküste die 'Party-Einstellung' der Ostküste ablehnen würden. Auf der körperlichen Ebene sind sie sehr tolerant; die Grenze liegt da bei Dingen, die durch ein Zusatztabu belegt sind. Die drei Kriterien in der Szene lauten "safe, sane, and consensual". Also es muß sicher sein, bei geistiger Gesundheit und in gegenseitigem Einvernehmen mit dem Partner geschehen, letzteres gilt vor allem bei sadomasochistischen Praktiken, das ist wieder eine etwas andere Szene. Was also als extrem aber immer noch okay gilt, ist etwa Nagelbettverlängerung, da wird über einen Spiralmechanismus und eine Art flächigen Haken das Nagelbett nach hinten verlängert. Da ist jetzt das Zusatztabu, daß es an den Händen und damit offen sichtbar stattfindet. Da verändert man etwas, was eine starke, soziale Zusatzbedeutung hat. Oder bei Leuten, die sich Penis und Hoden abschneiden, da ist die Zusatzbedeutung evident. Es kann auch ein Finger oder eine Hand sein.

Und das fällt im Rahmen der Szene unter 'safe' und 'sane?'

Das fällt immer dann unter 'safe' und 'sane', wenn derjenige, der das tut, für alle deutlich sichtbar sane dabei ist. Und 'sane' würde zum Beispiel sein, wenn derjenige, der sich den Finger amputiert hat, sagt, "dieser Finger hat mich schon immer gestört, und jetzt geht's mir gut; ansonsten will ich auch gar nichts, ich wollte nur meinen Finger loswerden. Ihr begreift das nicht, ihr begreift nicht, warum ich mich jetzt besser fühle, ihr habt ein Problem, nicht ich" -- dann ist das 'sane'. Wenn er jetzt weitermachen würde, sich jeden Monat einen weiteren Finger amputieren würde, dann wäre das 'insane'. Es muß in sich geschlossen sein und in einem vernünftigen Rahmen bleiben. Dieser Rahmen wird natürlich anders gesteckt als im Rest der Gesellschaft.

Einiges, was in dieser Szene geschieht, geht ja in die Richtung von Häutung, sich also Streifen von Haut abzuschneiden oder abzureißen, oder in Richtung von Metamorphose, wie bei dem 'Lizard-Man', der versucht, sich in eine Echse zu verwandeln. Würden Sie das als einen generellen Trend der Szene betrachten, diesen Metamorphose-Gedanken anhand der eigenen Haut umzusetzen?

Ja, auf jeden Fall. Der Vergleich mit Insekten-Metamorphosen, also die Verpuppung, zeigt ja die Bedeutung der Haut: Das Insekt geht in völlig neuer Gestalt, auch mit neuer Haut, aus der Metamorphose hervor, und der Raum, das Gefäß, in dem sich die Verwandlung abspielt, ist die alte Haut selbst. So ähnlich ist das bei den BodMods auch; ich bleibe in meiner alten Haut drin, verändere sie auch teilweise, wie der Deckel des Kokons, der aufgeschnitten wird, aber ich innendrin habe mich vollkommen verändert. Die Metamorphose spielt sich also nicht nur an der Oberfläche ab.

Die Häutung dagegen ist so eher kein Motiv. Die Haut wird als derart normaler Bestandteil aller Menschen wahrgenommen, daß eine echte Häutung vollkommen insane wäre; denn damit würde man die eigene Verwandlung gerade unmöglich machen.

Das würde die besondere Aufmerksamkeit gegenüber dem 'Hautmenschen' erklären; er wäre gewissermaßen die Verkörperung dieses insanen Zustandes, komplett der eigenen Haut entkleidet zu sein.

So könnte man das sehen. Und wenn die BodMods Hautstreifen rausschneiden, dann ist das eher funktional definiert; sie wollen dann eine besonders schöne, dicke Narbe erhalten, das heißt, an die Stelle dieser Haut soll etwas anderes treten.

Im Fall der S.E., die ihre eigene Haut aufgegessen hat[Anm. 1], da war im Hintergrund eine ganz interessante soziale Dynamik. Die Leute, mit denen zusammen sie die Body Modification durchführt, und die das auch auf Video aufnehmen, die wollen sie ärgern und sagen, "jetzt iß die Haut noch auf, die gehört ja dazu", und dann ißt sie die auch auf und ist ganz überrascht, daß man die nicht kauen kann, wie stabil die ist. Dabei müßte sie es ja wissen, sie hängt sich ja auch mit Fleischerhaken an der eigenen Haut auf, und die hält das aus. Aber daran sieht man, wie symbolbehaftet der ganze Bereich ist; die Leute beschäftigen sich nicht mit ihren Körpern, sondern mit Symbolen. Nun könnte man sich auch fragen, warum kommen die Jungs, die da drumherumstehen, auf die Idee, sie zu ärgern und sie zu fragen, ob sie ihre Haut essen will? Warum fragen sie sie überhaupt? Natürlich ist das ein gewaltiges Tabu, aber darum gibt es auch keine Notwendigkeit, noch mehr Tabus zu brechen als sie es sowieso tut.

Die Provokation kam in dem Fall also von außen, nicht von innen.

Sie kam von außen. Und dann will sie sich das nicht bieten lassen und macht das dann. Man könnte natürlich auch fragen, ist es vielleicht so, daß die Frager gar nicht provozieren wollten, sondern daß sie einfach der Meinung sind, man darf nicht Haut entfernen, man darf nicht jemandem ein Stück Haut einfach wegnehmen? Die muß wieder zurück in den Körper, und die einzige Möglichkeit ist dann offenbar, sie zu essen. Wir wissen es nicht.

 

autoreninfo 
Dr. Ina Jekeli, Jahrgang 1972, studierte Soziologie, Geschichte und Politikwissenschaft in Mainz, Tübingen und Paris. Sie promovierte in Tübingen mit der Dissertation: Ambivalenz und Ambivalenztoleranz. Soziologie an der Schnittstelle von Psyche und Sozialität. Osnabrück 2002. Parallel war sie an der Uni Tübingen in einem Forschungsprojekt zur Heimerziehung taetig. Seit 2002 lebt sie in Amsterdam und arbeitet im Bereich der Familiendiagnostik und Supervision bei kommunikativen und familienstrukturellen Problemen. Ina Jekeli ist seit 1997 Mitglied der parapluie-Redaktion.

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